Arbeit

Westlich des Bahnhofs, Landshut

Beurteilung durch das Preisgericht: Die Arbeit hat eine 5-geschossige gegliederte Riegelbebauung entlang der Bahn im Norden als gute Schallschutzbebauung. Im Süden werden Gebäude zu Höfen gruppiert. Dadurch gibt es klare Zuordnungen in öffentliche, halböffentliche und private Flächen. Die Entwässerung erfolgt zwischen den Tiefgaragen in den Grund.
Die Erschließung der Hofgruppen erfolgt über die Innenhöfe. Das Gelände wird über eine zentrale Erschließungsstraße, die durch unterschiedlich eingestreute Plätze abwechslungsreich und verkehrsberuhigt geführt wird, erschlossen. Der Erschließungsbereich ist gut durchgearbeitet und wird von der Schallschutzbebauung in ausreichender Weise geschützt.
Die Hofgruppen sind zur Flutmulde hin geöffnet, dadurch entstehen schöne Blickbeziehungen nach Süden, auch die dahinter liegende Schallschutzbebauung hat einen Bezug zur Flutmulde.
Die Arbeit ist in den Freiflächen gut durchgearbeitet. Dadurch erkennt man einen Pufferstreifen zu den Gleisanlagen und Innenhöfe mit angenehmen Proportionen, die nur in den Randzonen öffentlich nutzbar sind. Großbäume können hier wachsen und Oberflächenwasser versickern.
Positiv wird die Trennung von privaten Gärten und gemeinschaftlichen Hofflächen gewertet.
Das Quartier wird in 8 Baufelder unterteilt. Das Konzept ist einfach abschnittsweise realisierbar. Jeder Abschnitt hat eine eigene Tiefgarage. Die Baukörper lassen gute Grundrisse für die Wohnungsgestaltungen erwarten.
Mit einer Bruttogeschossfläche von 35.520 m² liegt die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs im Durchschnitt.

Typ:   Offener 2-phasiger städtebaulicher und landschaftsplanerischer Planungswettbewerb
Auszeichnung:  3.Preis
Auslober:   Stadt Landshut
Merkmale:   Wohngebiet
Jahr:  2017
Geschossfläche:   ca. 35.000 m²
Zusammenarbeit:
  Toponauten Landschaftsarchitekten, München und Müller-BBM GmbH, Planegg/München