Städtebau

Kälberwiese, Braunschweig

Die städtebauliche Struktur setzt sich aus unterschiedlichen, aber miteinander verwandten Wohnhöfen zusammen. Durch die unterschiedliche Stellung zueinander entstehen abwechslungsreiche und lebendige Räume. Die neue Bebauung sucht Bezüge in der Nachbarschaft und übernimmt sie in die eigene Struktur. Im Norden werden Straßenzüge vervollständigt und Fluchten aufgenommen, im Süden werden die unterschiedlichen Ausrichtungen der Gebäude und Grundstücke umspielt. Die Bebauung nimmt übergeordnete Grünbezüge auf und führt diese durch das Quartier hindurch. So fügt sich die neue Siedlung selbstverständlich in ihr heterogenes Umfeld ein und entwickelt gleichzeitig eine Eigenständigkeit.

Durch die Reduktion auf drei Geschosse und eine einheitliche Traufhöhe lassen sich die Stadthäuser selbstverständlich in die Bebauung integrieren; es entsteht eine angenehme Durchmischung.

Die Außenanlagen der Wohnhöfe auf der Kälberwiese sind dynamisch und gärtnerisch gestaltet. Neben der bestehenden Feldstraße erschließt eine neue Anbindung im südlichen Bereich das Plangebiet. Diesen Hauptstraßen angebunden ist ein, dem Hochbau entsprechendes, polygonales Wegenetz. Zentrum dieser wabenartigen Struktur bildet eine großzügige, grüne Mitte als Aufenthalts-, und Spielraum. Nördlich dieses Kerns findet sich ein sonniger Quartiersplatz mit Café als Treffpunkt. Entlang dieses öffentlichen Freiraumes verläuft in Ost-West-Richtung die neue Grünverbindung.

Typ: Städtebaulicher Wettbewerb
Auszeichnung: Anerkennung
Auslober: Stadt Braunschweig
Jahr: 2015
Zusammenarbeit mit: Händel Junghans Architekten GmbH und Nowak Partner, Landschaftsarchitekten;
Areal: 8 ha
Bruttogeschossfläche:  ca. 54.000 m²