Projekt

Orangerie im Schloßpark, Oberpfalz

Die Orangerie liegt in einem Schlosspark in der Oberpfalz. Das Gebäude wurde über einem Grundriss von ca. 28 x 8 Metern errichtet. Es gliedert sich in drei Abschnitte. Im Südosten das zweigeschossige „Gärtnerhaus“, daran anschließend ein Gartensaal mit Säulenstellung, dahinter dann die eigentliche Orangerie. Überspannt wird das Gebäude von einem Mansarddach. Die Schauseite zeigt Richtung Südwesten zum Schloss hin.

Bei der näheren Untersuchung des Gebäudes stellte sich heraus, dass die Fassaden und einige Innenräume ausgesprochen repräsentativ gestaltet waren und wohl um die Zeit von 1770 errichteten worden sind. Die im Dachstuhl entnommenen Proben ergaben durchwegs eine Fällung der Hölzer im Winter 1767/68.

Die Fassaden wiesen im Grunde drei Schauseiten auf. Die Stirnseiten zeigten jeweils drei Fensterachsen, was aufgrund späterer Vermauerung der meisten Fenster heute nicht mehr erkennbar ist. Im Erdgeschoss mittig die Eingangstür, zu beiden Seiten eine Fensteröffnung, im Obergeschoss drei liegende Fenster. Es fällt auf, dass die gesamte Fassadengestaltung einer ausgeprägten symmetrischen Gliederung unterworfen wurde.

Im Zuge der Umbau- und Sanierungsmassnahmen soll der ursprüngliche Zustand des Gebäudes in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege wiederhergestellt werden und um weitere der neuen Wohnnutzung gesschuldete Ergänzungen erweitert werden.

Typ:   Sanierung und Umbau einer denkmalgeschützten Orangerie
Bauherr:   Privat
Merkmale:   Denkmalschutz, Umbau im Bestand, Bauforschung
Leistungsphasen: LPH 1-8
Jahr:   2014 -2016
Bruttogeschossfläche:   ca. 590 m²