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Förderpreis 2013 Gewonnen!

Wir haben den Förderpreis 2013 der Landeshauptstadt München gewonnen!

Wir freuen uns über die Auszeichnung unserer Arbeit und danken ganz besonders unserem Team Sean Simpson, Benedict Heidecker und Andreas Schulze, die vollen Einsatz gegeben haben und den Ausstellungsbeitrag in der Form erst möglich gemacht haben.

In der Jurybegründung heisst es:

”Clemens Nuyken und Christoph von Oefele (beide *1976) betreiben seit 2009 ihr Architekturbüro „Nuyken von Oefele Architekten BDA“ in München. Beide haben 2003 an der ETH Zürich bei Prof. Miroslav Sik ihr Diplom gemacht. Beide sind neben ihrer Arbeit im Architekturbüro an verschiedenen Instituten in München und in der Lehre tätig.

Ihre Projekte zeigen deutlich die intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen: mit den traditionellen Bauformen und Typologien der jeweiligen Umgebung, mit traditionellen Techniken und Materialien. Die entstehenden Gebäude oder Umbauten fügen sich nahtlos in ihre Umgebung ein; sie haben die – von ihrem Lehrer Miroslav Sik geforderte – Qualität des ‘Alt-Neuen’, der Ununterscheidbarkeit von Bestand und Hinzufügung. Eine Haltung, die ganz klar die Stärkung des ‘Ensembles’ über den individuellen Ausdruck des Einzelobjektes stellt. „Nuyken von Oefele Architekten“ verbinden ihr architektonisches Wissen und Können mit einem grundsätzlichen Interesse für die energetischen und logistischen Grundlagen der Herstellung und des Betriebs von Gebäuden. Dabei verfolgen sie das Ziel, die Vorteile von Handwerklichkeit und innovativen Produktions- und Montagetechniken zu verbinden. Die nahtlose Integration der Haustechnik in ihre architektonischen Konzepte ermöglicht eine radikale Reduktion des technischen Aufwands. Diese Reduktion dient dabei nicht nur der Erzielung günstiger Baukosten, sie ermöglicht die unmittelbar erfahrbare Einheit von Gebäude und Haustechnik, von Form, Gebrauch und Nutzen.

Ganz deutlich wird das in ihrem ‘Haus mit Atelier in Reichersbeuern’. Durch die Nutzung innovativer Techniken werden traditionelle Prinzipien auf ein zeitgenössisches und zukunftsweisendes Niveau gehoben. Ganz nebenbei ist das Wohnhaus mit einer Einliegerwohnung und der Verbindung von Wohnen und Arbeiten auch ein Beitrag zum generationenübergreifenden und ressourcenschonenden Wohnen.
Indem sie ihre Gebäude als reduzierte und langlebige Gesamtkonzepte gestalten, leisten „Nuyken von Oefele Architekten“ Beiträge zu einer im besten Sinne nachhaltigen Architekturentwicklung.”

Mehr dazu auf der Webseite der Stadt München…
Mehr dazu im MUCBOOK vom 17.Mai 2013, Autor Bente Lubhan…
Mehr dazu im MÜNCHNER FEUILLETON Nr. 19, Mai 2013, Autor Christina Haberlink…
Mehr dazu in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG vom 17. Mai, Autor Evelyn Vogel (ohne Link)

Fotos: N-V-O Architekten / Edward Beierle