Arbeit

Funkkaserne, München, 3. Preis

N-V-O haben in freier Mitarbeit für Fink+Jocher Architekten, München und Stefan Forster Architekten, Frankfurt einen 3.Preis für den Wettbewerbsbeitrag ‘Funkkaserne Nord, München’ errungen. Es wurden ein 1. sowie zwei 3. Preise vergeben.

Auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne Nord in München sollen 350 geförderte Miet- sowie 150 Studentenwohnungen mit einer Gesamtgeschossfläche von 37.000m2 realisiert werden.

Im Jurybericht heißt es zur Arbeit:

‘ Die Arbeit hält die vorgegebenen Kennzahlen, Baugrenzen etc. in vorbildlicher Weise ein und erreicht dabei sehr gute Kennwerte in der Wirtschaftlichkeit….Auch typologisch interpretiert der Entwurf die Vorgaben aus Bebauungsplan und Gestaltungsleitfaden gekonnt und schafft mit den leicht erhöhten Gartenhöfen und Erdgeschossen die notwendige Privatheit zum öffentlichen Raum. Zwischen die Gebäude gespannte Schallschutzwände aus sog. “Gartenzimmern“ sind als zweiseitig belichtete Loggien den Wohnungen im Norden zugeordnet. Die Gartenzimmer sind ein ambitionierter und gelungener Beitrag zu einer neuen Typologie von bewohnbaren Lärmschutzwänden….

…Die Architektursprache der Fassaden verfügt über eine souveräne Leichtigkeit, die Wohnlichkeit ausstrahlt und der Aufgabe angemessen erscheint. Die Fassade am Frankfurter Ring macht das Wohnen auch nach außen sichtbar und ist ein interessanter Beitrag zu den gegebenen Herausforderungen an diesem Ort.’

Typ:   Eingeladener Wettbewerb, 3.Preis Freie Mitarbeit für Fink+Jocher Architekten und Stefan Forster Architekten
Auslober:   GEWOFAG, München
Merkmale:   Mischnutzung, Quartiersbildung
Jahr:   2011
Bruttogeschossfläche:   ca. 37.000 m²
Zusammenarbeit:
  Freie Projektmitarbeit für Fink+Jocher, München
Landschaftsarchitektur:
   realgrün Landschaftsarchitektur, München
Visualisierungen:
   Jonas Bloch, München