Arbeit

Ramersdorf Mitte, München, 2.Preis

In freier Mitarbeit für Baumschlager-Eberle Architekten, Lochau

Aufgabe war es, in einem eingeladenen Wettbewerb ein städtebauliches Konzept für die Nachverdichtung Ramersdorfs zu finden und in ausgewählten Bereichen in weiterer Detailierung unter Beweis zu stellen. Dabei legt der Entwurf besonderen Wert auf die Erhaltung des Genius Loci. Die großzügige, parkartige Offenheit in den Bearbeitungsbereichen, mit ihrem charaktervollen Altbaumbestand soll als prägendes, einheitlich-verbindendes Charakteristikum erhalten werden.

Für die Bestandsgebäude schlagen wir jedoch entgegen der Auschreibung keine Aufstockung, sondern eine seitliche Ergänzung vor. So werden die eher verschlossen-wirkenden Gebäude durch luftige, humidor-artige Anbauten zu den grünen Aussenräumen geöffnet und mit Ihnen verwoben. Orte der Privatheit und Orte der Gemeinschaft liegen nun eng neben einander und beleben sich gegenseitig. Die Idee der Gartenstadt wird hier wiedergeboren.

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll: ‘Der zentrale Vorschlag die Bestandsgebäude mit einer transparenten Raumschicht zu ergänzen, um damit eine Verschneidung zwischen Freiraum und Wohnraum zu erreichen, wird positiv hervorgehoben und als innovativer Beitrag zur Gesamtgestaltung der Siedlung gewertet…..Die mutige Herangehensweise an die komplexe Aufgabenstellung wird vom Preisgericht ausdrücklich gewürdigt.’

Typ:   Eingeladener städtebaulicher Wettbewerb mit Realisierungsteil, 2.Preis
Entwurfsverfasser: Baumschlager-Eberle Architekten, Lochau
Zusammenarbeit:   
Freie Mitarbeit von N-V-O für Baumschlager-Eberle
Auslober:   GEWOFAG München
Merkmale:   Sozialer Wohnungsbau, Energetische Sanierung, Reorganisation der Grundrisse
Jahr:
   2009
Grösse Planungsgebiet: ca. 7 ha